Wirkungsweise
1. Zwei Herkunftswege des H₂S
In einem Fermenter stammt das H₂S aus zwei verschiedenen Quellen. Organischer Schwefel, der in den Proteinen der Einsatzstoffe gebunden ist, wird bei der Hydrolyse enzymatisch freigesetzt. Mineralischer Schwefel, der als Sulfat vorliegt, wird von spezialisierten Bakterien zu H₂S reduziert.
2. Der Schwefel der Proteine bleibt im Material
Enviro-Chem METHA wirkt auf den ersten Weg. Seine Wirkstoffe binden sich an die schwefelhaltigen Gruppen der Proteine und verhindern, dass Enzyme darauf zugreifen: Der Schwefel bleibt im Material gebunden und wird nicht zu H₂S.
3. Ein Kontaktprodukt, auf die Einsatzstoffe aufgebracht
METHA muss das Material treffen, bevor es im Fermenter verdünnt wird. Es wird daher auf die Einsatzstoffe dosiert: Vormischung, Vorgrube, Trichter oder Pufferbehälter. Die Wahl der Dosierstelle ist für das Ergebnis entscheidend.
4. Ergänzend zu Eisen
Der mineralische Schwefel ist Sache des Eisens. Indem METHA den proteinbedingten Schwefelanteil behandelt, verringert es die H₂S-Menge, die Eisen und danach Aktivkohle aufnehmen müssen. Beide Ansätze ergänzen sich.





